Ausrüstung für die Wassersuche: Schleuse

Was bringt ein Schleuse bei der Goldsuche im Wasser?

Die Goldwaschschleuse vervielfacht den Umsatz beim Goldwaschen gegenüber der Nutzung einer Pfanne.
In der gleichen Zeit kann wesentlich mehr goldhaltiges Material „durchgeschleust“ werden und wird auch mehr Gold gefunden.Bei der Goldsuche am Bach und Fluss ist eine portable Handschleuse mit einer Länge um 1 Meter das ideale Prospektionswerkzeug.Wie auch bei der Suche mit der Goldwaschpfanne nutzt man bei der Arbeit mit der Schleuse die Erdanziehungskraft.
Goldwaschschleuse in Neuseeland
Bild: Schleuse im Einsatz mit Goldflittern
Die Schleuse wird in Form eines Kanals gebaut. Wo ursprünglich Materialien aus Holz vorherrschten, so kommen heute leichte Werkstoffe wie Aluminium und Kunststoff zum Einsatz.
Waschschleuse beim Goldwaschen im Einsatz
Bild: Goldwaschrinne (Quelle: Wikipedia Autor: Nienetwiler)

Der Kanal besitzt Barrieren, die es dem schwereren Gold erlauben, sich abzusetzen. Das leichtere Material wird durch Wasserkraft fortgespühlt.
Die Barrieren, die sogenannten „Riffles“ (englisch umgangssprachlich für „Goldfänger“) bestehen über winklig angebrachte Bleche. Im vorderen Bereich einer Schleuse befinden sich zusätzlich Gitter, Gummimatten mit Rillen und Schlingenteppiche (auch Moos genannt), um eine noch höhere Recovery (englisch für „Rückausbeute“, das Gold liegt ja auf der Schaufel und s) zu erreichen.
Die Schleuse kann nur in stark strömenden Gewässern wie Gebirgsbächen oder Flüssen genutzt werden. Für die Nutzung an schwach strömenden Bächen wird ein Vorsatz verwendet. Eine Schürze die nach unten enger wird erhöht den Wasserdurchflussdruck.