Aufbau eines Schaurohrs

Ein Schaurohr ist letztlich eine Röhre mit eine Länge von ca. 80-100 cm.

selbstgebautes Schaurohr aus Baumarktteilen

Bild: Schaurohr mit seitlichem Griff (metallfrei) – im Einsatz in Alaska

Praktischerweise sollte ein Griff am Schaurohr befestigt sein. Das Schaurohr sollte aus nicht metallischen Material bestehen, da man oft mit dem Metalldetektor in der einen und dem Schaurohr in der anderen Hand nach Gold sucht. Hier im Bild ist eine simple Lösung zu sehen, wie ein Griff per Kleber und Tape gut befestigt werden kann, damit eine metallische Fixierungen  nicht benötigt wird.

Das Schaurohr hat am unterem Ende einen durchsichtigen Boden, entweder aus dickem Glas oder aus Plexiglas.

Schaurohr von unten

Bild: Schaurohr mit durchsichtigen Boden

Material dickes Glas:

  • Vorteil: relativ unempfindlich gegenüber Kratzern
  • Nachteil: schwer

Material dünnes Plexiglas:

  • Vorteil: sehr leicht
  • Nachteil: empfindlich gegenüber Kratzern (Sicht wird erschwert)

Idealerweise sollte der Griff des Schaurohrs oberhalb angebracht werden, damit das Schaurohr tief in das Wasser gedrückt werden kann, dies ist wichtig bei schwierigen Stellen mit Wasserwirbeln, wo z.B. eien starke Luftbläschenbildung vorkommt. Durch hunderte Luftbläschchen kann man einfach nicht zum Grund schauen. Außerdem kann man so bei kalten Gewässern die Hände außerhalb des Wassers lassen und die Hände kühlen nicht zu schnell aus.

Schaurohr mit guter Griffposition

Bild: Schaurohr mit idealer Griffposition

Hier wurde der Griff oberhalb des Rohres angebracht, quasi die Idealposition, da eine hohe Kontrolle über das Rohr in stark strömenden Gewässern erreicht wird. Die Röhre kann tiefer eingetaucht werden (sehr wichtig bei Bächen, z.B. in der Bachmitte, wo oft eine starke Strömung herrscht).