MAX Killis Gold Blog in Australien

MAX Killis in Australien

 

Link: MAX Killi’s Gold Blog in Australien

 

Link: Bildergalerie von MAX Killi

 

Im Board stehen Kalender und Forum können sich Interessierte treffen, um Reisen nach Australien zur Goldsuche zu unternehmen.

 

Auf nach West Australian zum Goldsuchen:

Anbei Tipps (zum großem Teil von MAX Killi) für eure Goldsucherreisen nach Australien

 

Tipps

Bücher:

Von „Gold and Ghosts“ gibt es 4 Bücher, welche fast ganz Australien abdecken.Leider gibt es jeh nach Ausgabedatum Unterschiede!
Man kann Informationen auf verschiedene Weise nutzen. Sinnvoll ist eine Übertragung sämtlicher Karten und Fundorte aus den Büchern in eine GEO-Database. So kann man heute diese Orte meiden, da diese doch etwas überlaufen sind.
Sie verhelfen aber zu einer schnellen Übersicht über das Gebiet und man kann daraus Rückschlüsse auf bisher nicht bekannte Vorkommen ziehen.
Zudem geben die G&G einem ein Gefühl über die History der Goldfields, wie damals gesucht wurde, warum gesucht wurde oder weßhalb gewisse Regionen aufgegeben oder von vornherein gemieden wurden.
Natürlich ist dieser Aufwand nicht unbedingt nötig, aber hilfreich …
Und wie wir wohl alle wissen, ist jede Hilfe wertvoll.

Aktuell die günstigere Variante ist das neue Buch von Douglas M. Stone, „Metal detecting for Gold and Relics in Australia“ (Fourth Edition) für 125.- AU$. ISBN 978-0-9596392-3-0

Klima:

In den Goldfeldern von West Australien erwarten einem Temperaturen zwischen 0-47 Grad Celsius. Die angenehmste Zeit für Mitteleuropäer ist August bis Mitte Oktober. Der Mai kann auch ganz in Ordnung sein. Juni bis August wird es Nachts sehr kalt und es kann auch ab und zu regnen. Dazu kommt, dass die Tage relativ kurz sind. Ab Mitte Oktober wird es warm, über 30 Grad. Von Dezember bis März wird es dann schon nahezu unerträglich. Temperaturen unter 35 gibt es kaum, selbst in der Nacht ist es um die 30 Grad warm. Es gibt einige wenige, die es gerne sehr warm mögen, denen bleibt eine größere Zeitspanne, im Bush zu verbringen.

DEEPMAX3 oder Minelab

Max Killi lebt in Kalgoorlie und hat beide Detektoren, den Minelab GPX4500 und den Lorenz DeepMAX X3.Max Killi hat den DeepMAX X3 ausgiebig getestet und er kann ihn  definitiv nicht für die Jagd nach Nugget’s in Australien zu empfehlen.
Sicher ist, dass die Minelab Detektoren für den etwas speziellen Boden von Australien gebaut werden und desshalb immer noch erste Wahl sind. Das mag allerdings für Ziele tiefer als 1 m, oder das Detekten in Mitteleuropa nicht mehr zutreffen.

Ausrüstung und Grundsätzliches

..es kommt darauf an, welche Erwartungen man hat. Wenn die Hauptsache Goldsuchen ist, stellt sich die Frage ob das im Grünen, mit Fluss etc., sein muss, oder ob das auch eine kargere Gegend sein darf die dafür um so mehr
Gold enthält. Ist karg ok, gibt es auf diesem Planeten nur Western Australia (Meinung von Max).
Da wird Gold gefunden, da stimmen die Gesetzte und die Sicherheit.Kommt nur noch drauf an, wieviel Zeit man da verbringen möchte (kann). Je länger man da ist, um so mehr steigen die Chancen und Erfolge.
Grundstein für die ganze Geschichte sind geologische Karten und Bücher über West-Australien’s Goldfelder.
Dann fliegt man nach Perth, geht zu Bernd https://www.reedsprospecting.com.au/ , packt da sein ganzes Equiment wie Auto, Detektor und eventuell Caravan ein, und rauschst ab nach Kalgoorlie. Dort angekommen, lässt man sich vom „Mines Department“ für 20.-AU$ ein „Miners Right“ ausstellen und ist somit auf Lebzeiten Prospector in WA.
Dann kauft man sich Nahrungsmittel für drei Wochen und fährt 100-1000 km in den Bush raus. Ist das zu langweilig, bleibt man ein paar Tage auf dem Camping Platz in Kalgoorlie. Da bekommt man schnell Kontakt zu anderen
Prospectoren, welche auch Gesellschaft im Bush suchen.So kommt es dann, dass man irgendwo weit draussen im Bush zu dritt oder fünft Abends am Lagerfeuer sitzt, und derer gedenkt, die im zivilisierten Europa vor sich hinfristen

Ob gemietet oder gekauft, die Grundausrüstung besteht aus einem „Toyota
Landcruiser“, dem neusten Minelab Detector (zur Zeit GPX4500) und einer Camp
Ausrüstung. Schlafen kann man im „Landcruiser“, in einem Zelt oder Caravan.

Es kommt darauf an wie unabhängig man ist, ob man überhaupt nicht für sein Geld arbeiten musst. Dann kann man mit
viel Zeit und etwas Geld seine Chancen drastisch verbessern. Wenn man so wie
ich, die nächsten Jahre die meiste Zeit in WA verbringen will, wirds schon
richtig Interessant.

Den Kontakt den man braucht ist Bernd von „Reeds Prospecting Supplies“ in Perth, der Rest wird sich
schnell ergeben. Der Bernd, deutsch sprachig, kann sämtliches Equipment, auch Auto, gemietet oder gekauft,
in Perth organisieren. Ein ganz fairer Typ.

Professioneller Einstieg:
Wer plant, etwas deftiger ran zu gehen, und eigene Leases (Claims) zu besitzen macht folgendes:

Grundsätzlich gibt es kein geschriebenes Gesetz in Australien, welches einen Unterschied zwischen Australiern und Ausländern macht.

– Miners Right im „Department of Mines and Petroleum“ für 20.-AU$ erstehen. (Erlaubt den Gebrauch von Handwerkzeug, zB. Detektor. Ist erforderlich zum „Peggen“ von Leases)
– Lease mit Stöcken markieren (pegging)
– Die Koordinaten beim „Mining Registrar“ angeben
– Formulare ausfüllen
– Gebühren für Bearbeitung und erste Jahresmiete bezahlen ( ab etwa 400.- AU$)
– warten bis der Lease genehmigt wird (dauert mind. ein Jahr)
– mit einem „LIMO“ Low Impact Mining Operation Formular die Plätze angeben, auf welchen man mit Maschinen den Boden bearbeiten will (Genehmigung dauert 2-3 Wochen)

Ausnahme ist das „Section 20A“ welches einem erlaubt, auf einem bestehenden Lease zu prospektieren. That’s it …

Natürlich gibt’s hier einen Haufen Kleinigkeiten, welche aber in der Regel keinen Hinderungsgrund darstellen.
Die Ausnahme hier ist der „Native Title Act“, mit welchem Vorrechte von Indigenous (Aboriginees) geschützt werden sollen.
Eine derartige Abklärung kann, wenn nötig, schon mal ein paar tausend AU$ kosten.

Detailierte Unterlagen findet ihr hier:
– Miners Right Information Pamphlet https://www.dmp.wa.gov.au/documents/Info2(4).pdf
– Marking out and applying for Mining Tenements https://www.dmp.wa.gov.au/documents/Info3(2).pdf

Zu beachten ist, dass wenn ihr mit einem „Tourist Visa“ unterwegs seid, es euch nicht erlaubt ist in WA zu arbeiten. Auch nicht auf dem eigenen Lease !
Daher ist es äusserst unklug, mit Detector-Equipment und den Lease-Papieren den Zoll zu passieren. Dies hat schon mal dazu geführt, dass ein deutscher Prospector am Zoll in Perth zurückgewiesen wurde. Der arme Mann war schneller wieder in Deutschland als ihm lieb gewesen ist

Will man es hier ganz legal machen, ist ein „Working Visa“ erforderlich.