Landsuche: Chaining

Was bedeutet der Begriff chaining bei der Landsuche nach Gold ?

Das englische Wort Chaining bedeutet „Kettenspuren“ erzeugen. Was bringt dies bei der Suche per Metalldetektor?

Kettenspuren parallel

Bild: Chaining (Kettenspuren) parallel verlaufend

Bei der Landsuche per Metalldetektor nach Nuggets wird neben GPS auch chaining genutzt.

Wenn ein Nugget oder besser gesagt mehrere Nuggets gefunden werden, geht man von einem Patch aus, also der Ansammlung von mehreren Goldstücken auf einer Fläche.

chaining

Bild: Stück Eisenkette am Stoffseil angebracht (das Stoffseil ist leichter)

Normalerweise werden sehr große Eisenketten verwendet. Die groben Eisenkettenglieder erzeugen tiefe Spuren und bleiben selten an Steinen oder Büschen hängen. Die abgebildete Kette wurde aus der Not heraus geboren…

Um kein Nugget zu verpassen erzeugen Eisenketten (am Gürtel des Goldsuchers angebracht) Linien auf dem Boden. So weiß der Sucher, wo er bereits mit dem Detektor lang gelaufen ist. Je nach Schwenkbreite sind so die Kettenspuren ca. 50 bis 100 cm voneinander parallel entfernt.

 

Systematisch werden so Flächen von 50 x 50 Meter abgelaufen. Diese Flächen werden bei Erfolg und besonders großen Nuggets natürlich ausgeweitet bis zu 500 x 500 Meter.

Der Sondler fängt normalerweise die Spuren von einem festen Bezugspunkt aus an, um gerade Linien zu erzeugen. Oftmals sind dies ein markanter Baum, Hügel oder z. B. der Sonnenstand. Natürlich wird oft auch an Norden, Süden ect. ausgerichtet.

Je nach Zeit und Ausbeute des Patches entschließt sich der Goldsucher (oftmals nach dem Bauchgefühl) dazu, die parrallel verlaufenden Spuren nochmals zu verfeinern.

Trotz der parallelen Cahiningmetode kommt es vor, dass kleinere oder auch tief liegende Goldnuggets „verpasst“ werden. So werden anschließend die Linien gekreuzt und es entstehen Schachbrettmuster.

verpasstes Nugget

Bild: trotz parallelem Kettenspurenerzeugens ein verpasstes Nugget

Das abgebildete Nugget wurde erst durch das kreuzende chaining (Schachbrettmuster) gefunden. Beim ersten Überlaufen (linke Kettenspur) wurde der 2-3 Grämmer nicht bemerkt.
Die Fundstelle war unter der Spule, d.h. 40 cm von der Spur des Suchers war das Nugget im Boden versteckt.

Hier zahlt sich die Routine und Geduld aus. Bei der Goldsuche ist Geduld und methodisches Vorgehen zielführend!

verpasstes Nugget in der Nahaufnahme

Bild: Das verpasste Nugget gefunden durch chaining per Schachbrettmuster

Das abgebildete Nugget lag ca. 27 Meter vom ersten Nugget und 15 Metr vom 2. Nugget entfernt.

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