Landsuche: Hot Rocks

Was sind eigentlich die Hot Rocks (englisch: „heiße Steine“?). Hot Rocks sind eisenhaltige Steine, die bei weniger guten Metalldetektoren bei der Goldsuche Signale erzeugen.

stark Eisenhaltiges Gestein

Bild: Hot Rocks aus Western Australien

hier liegen Hot Rocks rum

Bild: Typische Fundstelle von Hot Rocks

In diesem Gebiet liegen neben Quarz alle paar Meter stark eisenhaltige Steine. Diese schwarzen Steine sind in Western Australien als Ironstone (deutsch: Eisenstein) bekannt. Einige dieser Steine sind so stark eisenhaltig, dass der Detektor ein Signal erzeugt.

Der Metalldetektor reagiert also, als ob ein metallisches Objekt gefunden wurde. Aufgrund des natürlichen Vorkommens von Eisen ist das Signal oftmals schwach und klingt wie Gold.

stark  Eisenhaltiges Gestein (heller Untergrund)

Bild: Hot Rocks aus Western Australien (besserer Kontrast)

Die Farbe der Hot Rocks geht von Rot bis hin zu Schwarz. Oftmals liegen diese eisenhaltige Steine auf der Erdoberfläche und können einfach mit dem Fuß weggeschoben werden.

Der Minelab 4500 GPX hat für diese Art von Steinen den Modus „Enhanced“. Durch diese Einstellung können „gefühlte“ 80 % der HotRocks ausgeblendet werden. So wird die Arbeit für das Ausgraben gespart.

Normalerweise lässt sich dieses Gestein schwer orten und das Signal klingt schwach bzw. verzerrt, oftmals ein klarer Hinweis für Hot Rocks.

Das Signal vom Minelab nimmt relativ rasch ab, wenn man die Suchspule über den Stein anhebt.

 

Ein Vergleichsvideo mit einem Minelab GP 3000 (ohne den Ausblendmodus für hot rocks) und dem GPX 4500 kommt später.

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