Landsuche: Hose

Was bringt ein Artikel über die „richtige Hose“ für das Goldsuchen zu Lande?

Dieser extrem triviale „Ausrüstungsgegenstand“ gar nicht so einfach auszuwählen. Einige Wochen in der Windniss und beim Sondeln mit dem Meatlldetektor, höchstwahrscheinlich einem Minelab der GPX-Serie, braucht man schon, um zu Wissen – was ist sinnvoll.

Welche Hose ist denn nun praktikabel?

Baumwollhose

Bild: Hose aus Baumwolle für das Goldsuchen

In den heißen Regionen hat sich eine strapazierfähige Baumwollhose bewährt. Nicht jede Armeehose ist hierfür geeignet.

Austattungsmerkmale einer Hose für die Goldsuche

  • robust
  • möglichst verstärkt am Knie
  • dunkle Farbe (nicht schwarz, sonst wird es zu heiß durch die Sonne)
  • Baumwolle, also atmungsaktiv
  • kein Metall, wie z.B. Nieten oder Hosenknöpfe – falls mit dem Metalldetektor gesucht werden soll
  • Hosenbeine sollten am Ende hin bequem in die Stiefel gesteckt werden können
  • die Hose wird 1 Nummer zu groß gekauft, damit man sich bequem knien kann,
    deshalb sollte die Hose in der Weite von sich aus größenverstellbar sein
  • Schlaufen für einen Gürtel
  • viele Taschen und gerne große Taschen
  • wichtig ist vor allem eine leichte Hose, also ein dünner Stoff sollte genommen werden
    (dicker Stoff bei über 30 Grad Celsius in der Steppe ist unangenehm)

Vorteile

  • ohne Metall wird natürlich die Suche nach Nuggets einfacher, weil man beim Ausgraben immer nahe mit dem Körper an den Detektor kommt (genau wie von der Hand Ringe und Uhr immer abgenommen werden, wenn es zum Sondeln geht)
  • bequem sollte die Hose sein, deshalb auch bestenfalls eine Nummer größer, da beim Goldsuchen man „oft am Boden robbt“ Lachend
  • die Knieverstärkung ist sehr angenehm, da man oft auf steinigem Untergrund knieht
  • die Bänder an den Hosenbeinen sind praktisch, damit Insekten nicht unter die Hose krabbeln können

Hose zum Goldsuchen mit großen Taschen

Bild: Praktische Hose zum Goldsuchen mit großen Taschen

Das die Hose lang sein sollte versteht sich von selbst. Aus Sonnenschutzgründen und als Schutz vor Moskitos oder auch nur lästigen Fliegen. Lange Hosenbeine können auch in die Stiefel gesteckt werden, damit Zecken, Spinnen oder anderes Getier nicht in das Hosenbein krabbelt, dass mögen die Sucher eher nicht… Zumindest sollte ein band an den Hosenbeinenden sein, um die Hosenbeine „dicht um das Bein herum zu schließen“.

Kleine Anekdote: Bei Temperaturen von 30-40 Grad Celsius ruht man sich in der Mittagssonne im Schatten gerne mal aus und findet auch schnell den Schlaf. Wenn man dann aufwacht, weil z. B. eine Fliege in das Hosenbein gekrochen ist und das Bein kitzelt – da hat man beim Aufwachen Spass, es könnte ja auch was anderes gefährlicheres sein! Aus diesen Grund also die Beine der Hose in die Stiefel stecken oder zumindest die Bänder der Hosenbeine fest verzurren!

Die abgebildete  Hosen gibt es im Armeeladen oder entsprechenden Internetshops.

Hinweis: Die normale oliv-grüne Bundeswehrhose ist etwas zu dick, dafür ist sie sehr robust. Zum Beispiel die Knieregionen sind dick doppellagig verstärkt.
Für die Suche bei 20 Grad Celsius ist sie aber nciht die erste Wahl, dafür ist der Stoff zu fest und nicht genug atmungsaktiv. Auch aufpassen, dass nicht überall Druckknöpfe aus Metall vorhanden sind!