Prüfsäure und vergoldetes Metallobjekt (Glückspfenning)

Als nächstes wird die Säure an einem „24 Karat vergoldeten“ Objekt getestet. Die Angabe 24 Karat bei der dazugehörigen Verpackung des Glückspfennigs. Beim Test mit einem Glückspfennig mit vergoldeter Oberfläche müsste dieser nicht angegriffen werden.

Vergoldeter Glückspfennig 24 Karat

Bild: Vergoldeter Glückspfennig 24 Karat vor dem Test

Vergoldeter Glückspfennig 24 Karat im Säurebad

Bild: Vergoldeter Glückspfennig im Kontakt mit der Prüfsäure (ca. 1 Sekunde)

Der „24 karätige Gold-Überzug“ wird durch die Prüfsäure angegriffen.

Vergoldeter Glückspfennig nach 3 Minuten im Säurebad

Bild: Rückseite des Glückspfennigs nach 3 Minuten im Säurebad

Bereits nach wenigen Minuten ist der Goldüberzug durch die Säure aufgelöst.

Vergleich Glückspfennig vor und nach dem Säuretest

Bild: Vergleich Glückspfennig (nachher-links und vorher-rechts)

Die Prüfsäure hat den „24 karätigen“ Goldüberzug komplett aufgelöst. Es bleiben 2 mögliche Schlußfolgerungen zu betrachten.

Zwischenergebnis:

  1. Es handelt sich um einen 24 karätigen Überzug, der so dünn ist, dass er durch die Säure angegriffen wird.

    ODER

  2. Nun weiß ich, warum ich in der Lotterie nie gewonnen habe!
    Schließlich kam der Glückspfennig ja von einer Glücksspielgemeinschaft.
    Der „24 karätige Goldüberzug“ besteht nicht aus 24 Gold!