Geologenhammer

Hier ist der klassische Geologenhammer, der Pickhammer mit einem spitz zulaufenden Hammervorderkopf und einer quadratischen Schlagfläche. Bei goldhaltigen Gestein nutzt man den Spitzhammer um hartes bis sehr hartes Gestein aufzubrechen.

Bei der Goldsuche ist der Geologenhammer aber oft bei der Suche nach Gold im Wasser anzutreffen. Beim Dredgen bzw. unter Wasser, wo verkantete Steine potenzielle goldhaltige Spalten blockieren, wird der Hammer zum einfachen Herausschlagen genutzt.

Gelogenhammer in der Praxis bei der Goldsuche

Bild: Geologenhammer im Einsatz unter Wasser beim Dredgen

Bei der Suche nach Nuggets und Goldflittern, also bei der Wassersuche wird der Geologenhammer als Werkzeug genommen, um Gesteinsplatten und -brocken auszuhebeln. Da speziell beim Dredgen der Hammer genutzt wird, um verkeilte Steine aus den goldhaltigen Spalten herauszuschlagen muss man mit etwas Sorgfalt beachtet werden, damit nicht versehentlich Nuggets beschädigt werden!

Bei der Detektorsuche nach Gold kommt vor allem die quadratische Schlagfläche zum Einsatz. Beim Einschlagen von spitzen Werkzeugen in Spalten wird die Hebelkraft anschließend genutzt, am die Gesteinsschichten voneinander zu lösen.

Der abgebildete Estwing Geologenhammer ist mit einer Trageöse ausgestattet. Mit einem Seil befestigt hat man eine einfache Möglichkeit per Clip den Hammer außen am Rucksack zu befestigen. Zusätzlich wurde der Hammerschaft und Kopf mit einer Signalfarbe angesprüht. Durch die Signalfarbe ist er unter Wasser und mit aufgesetzter Taucherbrille. den Wasserwirbeln und der aufgewühlten Sedimente bei Dredgen wesentlich einfacher zu finden.

Der Geologenhammer muss nach Gebrauch mit einer Flex gut geschliffen werden, damit eine scharfe Spitze wieder vorhanden ist.