Ausrüstung für die Wassersuche: Brechstange

Was bringt ein simple Brechstange bei der Goldsuche im Wasser?

Wo der Fugenkratzer, der Schraubendreher und der Geologenhammer aufgeben, wird es Zeit mit größeren Geschützen aufzufahren.

Brechstange beim Einsatz während der Goldsuche

Bild: Brechstange – hier im Einsatz oberhalb der Wasserkante

An Stellen unter Wasser, wo der Geologenhammer oder ein kleines Brecheisen nicht mehr ausreicht wird die Brechstange genommen.

Solch eine Brechstange sollte zwischen 160 – 200 cm lang sein und aus sehr starken Material bestehen, denn sie muss sehr starken Kräften widerstehen.

Je länger die Eisenstange ist, ist ja bekanntlich auch die Hebelwirkung größer und die Belastung auf die Eisenstange wird größer.
Oftmals gab es Momente wo wir mit 3 Personen „wie die Ochsen“ an der Brechstange zerrten, damit eine Platte mit ein paar hundert Kiliogramm zumindest zur Seite bewegt werden konnte. Oftmals befinden sich Goldflitter und Goldnuggets genau zwischen diesen zusammengespressten Spalten und Rissen im Bedrock des Baches.

Wenn die Stange nicht robust genug ist, verbiegt sie sich oder viel schlimmer, sie bricht unter Belastung. Bei diesen Belastungsbrüchen sind Verletzungen an der Tagesordnung!

  • Kosten: mittel, allerdings ist der Transport der Eisenstange auf Grund der Größe schwierig bzw. lästig

Fazit: sehr empfehlenswert, um Platten schnell lösen zu können ist eine Eisenstange unabdingbar

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