Goldaufteilung in der Gruppe

Vorfreude ist die schönste Freude. Beim Goldsuchen stellt sich jedoch immer die Frage nach der Goldaufteilung, selbst dann wenn man keinen Krümel finden wird. Überrascht

Bevor man gemeinsam als Gruppe zum Gold suchen aufbricht, sollte im Vorfeld die Aufteilung aller Funde geklärt werden. Nicht nur vor, sondern auch nach der Reise wollen ja alle Teilnehmer mit der Aufteilungsquote zufrieden sein.

Tipp: Generell sollte die Aufteilung schriftlich erfolgen. Mit solch einer schriftlichen Vereinbarung gibt es hinterher keine oder zumindest weniger Irritationen oder Missverständnisse. Vier Wochen alte Verabredungen oder Deals, die abends am Lagerfeuer getroffen wurden, könnten sonst dem temporären Gedächtnisschwund unterliegen …

Das Fixieren der Aufteilungsquote auf Papier schafft eine verbindliche Regelung. Die Teilnehmer müssen sich zwangsläufig mit dem Thema beschäftigen und sollte dies bereits im Rahmen der Reisevorbereitung tun.

Aufteilung vom Gruppengold

Bild: Goldaufteilung in der Gruppe

Da es immer „Stress“ um die Aufteilung gibt, suchen viele Goldsucher allein oder nur mit Familienangehörigen. Oft trifft man auch 2er-Teams, wo ausschließlich der beste Freund dabei ist.

Natürlich ist es einfach und oft sinnvoll die Aufteilung der Funde so zu regeln, dass alles Gold am Ende auf alle Gruppenmitglieder gleichmäßig aufgeteilt wird. Eine weitere einfache Regel wäre die, dass jeder Teilnehmer seine Funde behält.

Aber auch hier sind Detailfragen zu klären.

Diverse Fragen türmen sich auf:

  • Kann man mit feinem und damit gut teilbarem Gold rechnen, wie es zum Beispiel beim Gold waschen im Wasser anfällt?
  • Wird auf Land Gold gesucht? Kann es vorkommen, dass ein Gruppenmitglied ein sehr großes Goldstück findet? Soll dieses Goldstück eingeschmolzen werden (Wert wird zerstört), um eine genaue Aufteilung zu erzielen?
  • Soll es ein faires (günstiges) Vorkaufsrecht für den Finder geben?
  • Darf jeder Teilnehmer sein selbst gefundenes Gold behalten und es zu einem fairen und vorher festgelegten Preis auslösen?
  • Soll per Zufall entschieden werden, wer welches Gold erhält – zum Beispiel durch ein Losverfahren?
  • Wenn ein Gruppenmitglied ein Tag freiwillig (kein Lust oder erschöpft) oder  krankheitsbedingt aussetzt, wird dann sein Anteil gekürzt?
  • Fließt die Erfahrung und die sehr gute (zumeist teuere) Ausrüstung eines Suchers in die Berechnung des Anteils ein?
  • Wenn eine Person die GPS-Koordinaten eines Patches besitzt und die Gruppe findet deshalb besonders viel Gold, wird dieser Aspekt später berücksichtigt?

Um diese vielen Fragen unter einem Hut zu bekommen, sollte man die möglichen Funde im Blick haben. Wichtig ist hier die Suchregion und die Frage, ob im Wasser oder am Land die Suche nach Gold stattfinden wird.