Das Bushnell BackTrack als GPS-Gerät für den Notfall mit „way back – Funktion“

Lange habe ich nach einen GPS-Empfänger für die Goldsuche gesucht, welches sich als 2t-Gerät eignet. Das zweite GPS soll eigentlich nur eine Funktion erfüllen. Beim Verlassen des PKWs im Outback soll es den Standort des Autos markieren und für den Notfall, dass das erste GPS defekt ist, den Weg zum Auto zurück finden.

Diese Funktion nennt man „way back“, also den „Weg zurückfinden“ oder auch „backtrack“, sprich den „Weg zurück“. Den kleinen GPS-Empfänger gibt es im dezenten grau, rosa, Tarnfleckenmuster usw.

GPS Empfänger BackTrack von Bushnell

Bild: Rucksackhalterung für das GPS – Garmin eTrex Vista HCx

Auch hier gilt, das perfekte Gerät gibt es nicht. Bei meinem Haupt-GPS-Gerät das Garmin eTrex Vista HCx hatte ich dies ja ausführlich beschrieben.

Das Gerät soll für die Landsuche geeignet sein. Es muss also sowohl klein und handlich sein, sowie leicht und einfach zu bedienen sein.

Auswahlkriterien für ein GPS als Notfallvariante

  • lange Laufzeit, mind. 14 Stunden, gerne 2 Tage
  • geringes Gewicht
  • Betrieb mit Standardbatterien
  • schnelle Ortsbestimmung
  • gute, d.h. einfache Bedienbarkeit
  • gute Ablesbarkeit z. B. bei direktem Sonnenschein
  • Beleuchtungsfunktion für Nutzung in der Nacht
  • günstiger Preis
  • robust: wasserdicht und sturzsicher
  • Eingabe von GPS-Koordinaten

Als bester Kompromiss hat sich das Bushnell BackTrack für ca. 70 Euro hervorgetan.

Das GPS kann drei Wegpunkte abspeichern. Dafür sind drei Symbole vorgesehen, ein Haus, ein Auto und ein Stern. Zusätzlich gibt es einen Kompass-Modus, d.h. die Gradzahl wird angezeigt.
Die TrackBack Funktion zeigt also die Entfernung zum gespeicherten Punkt an und zeigt durch einen Richtungspfeil den zu erreichenden Punkt. Durch zwei AAA-Batterien oder Akkus kann es betrieben werden.

Bushnell BackTrack findet den Rückweg

Bild: Bushnell BackTrack mit way back Funktion

Das GPS befindet sich im Modus „Weg-zurück-finden“ . Zum Symbol Haus sind es „noch 472 km“ in die angezeigte Richtung.

Bushnell BackTrack im Kompassmodus

Bild: Bushnell BackTrack mit Kompassfunktion

Das GPS befindet sich im Kompassmodus. Der große obere Pfeil zeigt die Ausrichtung 24 Grad vom GPS an. Natürlich muss das GPS wagerecht gehalten werden, damit die Gradzahl ein genaues Ergebnis erzielen kann.

Bushnell BackTrack mit blauer Beleuchtung

Bild: Bushnell BackTrack mit Beleuchtung

Das GPS ist angeschaltet, hat Satellitenempfang (oben rechtes kleines Satellitensymbol) und leuchtet schwach blau, eine sinnvolle Beleuchtung für die Nacht.

Bushnell BackTrack geöffnet mit Batteriedeckel

Bild: Bushnell BackTrack geöffnet

Das GPS ist geöffnet und man kann die zwei AAA-Batterien sehen. Der Batteriedeckel wird durch leichten Druck verschraubt und damit eingehakt.

Stärken (speziell für den Outdoorbereich, also uns Goldsuchern):

  • extrem geringes Gewicht mit 2 AAA-Batterien wiegt mein Gerät: 76 Gramm, ohne Batterien wiegt es 54 Gramm
  • schnelles Finden der Position
  • sehr lange Laufzeit
  • schnelle Lokalisierung des Standorts nach dem Einschalten (ist wichtig, da ich das GPS nicht den ganzen Tag anhabe)
  • günstiger Preis
  • Betrieb mit 2 AA-Batterien oder Akkus möglich, die Verfügbarkeit von Batterien ist somit immer gewährleistet
  • wetterfest laut Hersteller
  • Batterieanzeige
  • Anzeige Sattelitenempfang
  • Anzeige der Entfernung ist umschaltbar von Yards-Miles auf Meter-Kilometer
  • ganz wichtig: ein interner Speichert behält gespeicherte Positionen beim Batteriewechsel
  • Stromsparfunktion nach 10 Minuten ohne Tastendruck, das Gerät schaltet sich selbstständig aus

kleine Schwächen und was ich vermisse

  • keine GPS-Positionsangabe
  • die Bedienung ist auf wenige Schaltflächen ausgelegt, d.h. genau auf 2 Tasten,
    ein Überschreiben des gespeicherten Punkts kann passieren – es gibt keine Sicherheitsabfrage, ob ein Punkt uberschrieben werden soll
  • ein Problem welches andere Nutzer in Foren beschreiben bezieht sich auf den Batteriedecke, die sich angeblich schwer öfnnen lässt, ich kann dies bei meinem Gerät nicht bestätigen
  • keine Eingabe von GPS-Koordinaten möglich, dies bedeutet um einen Standort setzten zu können muss man sich direkt dort auch befinden

 

Wie gut das Gerät sich im Outdoorbereich, also in der Wildniss Australiens bewährt, dass kann ich Ende Mai 2011 hier schreiben.

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