Infoseite über eines der letzten Abenteuer - die Suche nach Gold. Dem Goldfieber verfallen treibt es den Autor in die Wildniss von Alaska, Australien und Neuseeland. Auf der Jagd nach Nuggets berichtet er von seinen Erlebnissen und Erfahrungen. Die Ausrüstung, die sich bei der Goldsuche zu Lande und im Wasser wirklich bewährt hat, wird vorgestellt.
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Ausrüstung für die Wassersuche: Goldwaschpfanne

Die Goldwaschpfanne ist wohl das Symbol für alle Goldsucher. Mit der Pan (englisch für Pfanne) verbinden die meisten Menschen die Goldsuche.

Neben den rostenden alten Eisenpfannen haben die günstigen und leicht zu transportierenden schwarzen Kunststoffpfannen die Welt längst erobert.

Goldpfanne mit viel Schmermieralien

Bild: Goldwaschpfanne mit BlackSand und wenig Gold

Die Goldwaschpfanne erhielt ihren Namen durch die ersten verwendeten Pfannen in Nordamerika des 18. Jahrhunderts. Wo die Ureinwohner Amerikas mit flachen Holzschalen und flachen geflochtenen Körben wuschen, nahmen die europäischen Einwanderer kurzerhand ihre mitgebrachten gusseisernen Bratpfannen. So hat Sich der Begriff Gold Pan über die Jahre etabliert. Schnell erkannte man, dass das Gewicht und die Form der Pfanne den Wascherfolg erheblich beeinflusst.

Goldpfanne aus Eisen

Bild: kleine Goldwaschpfanne aus Eisen mit Nuggets

schwarze Goldpfanne

Bild: Typische Goldwaschpfanne aus Kunststoff in schwarz

Diverse Formen gibt es mittlerweile, ob viereckig, rund oder in Form einer flachen Schale mit einer Vertiefung in der Mitte, die Batea. Die Batea, eine konusförmige flache Schale kannten schon die Mayas. Mit ca. 50 bis 60 cm im Durchmesser und mitkreisrunden Bewegungen bleiben Mineralien und Edelsteine in der Vertiefung. Dieser "flache Chinesenhut" wird in Südamerika noch oft zur Goldsuche genommen.

Die kleinere Form ist aber die klassische Goldfpanne mit eingearbeiteten  Rillen, die das Auspülen von Gold verhindern sollen. Die mit goldhaltigen Material gefüllte Pfanne wird seitlich geschwenkt, das vielfach schwerere Gold und andere Schwermetalle bleiben in der tiefsten Stelle der schräg gehaltenen Pfanne liegen. Schicht für Schicht werden nun die oben liegenden leichteren Bestandteile mit Wasser ausgespült.

Diese Goldpfanne waren vor der Kunststoffära aus einfachen Metall und natürlich deutlich schwerer. Die Kunststoffindustrie stellt Goldpfannen in schwarz, grün und blau her. Besonders die Farben blau und grün sind beliebt, um den Anteil von Schwermineralien direkt zu erkennen. Diese Schwermineralien sind schwarz gefärbt. Diese schwarze Färbung ist der Grund, dass Goldsucher zur grünen und blauen Farbe greifen. Die Farbe schwarz hat allerdings den Vorteil, dass Gold zu schwarz einen höheren Kontrast vorweist.

Gold Pan Black Sand und Nuggets

Bild: Goldwaschpfanne mit Schwermineralien, Nuggets und Goldflittern (Tagesausbeute Dredgen in Neuseeland)

Im oberen Bild wird die Goldwaschpfanne zur Trennung von Gold und  Konzentrat aus Schwerminieralien genutzt.

Ein Öse zum Transport ist praktisch, um sie z.B. am Rucksack zu hängen. So kann die Goldwaschpfanne von außen gut trocknen.

Beim Goldsuchen per Metalldetektor am Wasser ist die Pfanne aus Kunststoff mit Kunststoffhaken sehr praktisch, da das in der Pfanne befindliche Material per Detektor sofort auf Nuggets kontrolliert werden kann.

Goldtest mit dem Metalldetektor und Goldpfanne

Bild: Nuggetsuche in der Goldwaschpfanne per Detektor in Alaska

 

Goldtest mit dem Minelab 3000 und Goldpfanne

Bild: Nuggetsuche in der Goldwaschpfanne per Detektor Minelab 3000 in Neuseeland

 

Tipp: Die gepressten Kunststoffpfannen besitzen nach der Produktion eine ölhaltige und zu glatte Oberfläche. Diese Schicht hält feines Gold schlecht fest. Mit feinem Schleifpapier kann die Oberfläche leicht angeraut werden, um auch die kleinsten Goldpartikel nicht zu verlieren.